Das Öko-Audit-Konzept

Gemeinsame Zielsetzung

Kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes

Schonung der Ressourcen

Nachhaltige Minderung des Treibhauseffektes
durch CO2 Reduzierung

Verringerung der Umweltrisiken

Förderung des Umweltbewusstseins

 
 
         
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Audit im kommunalen Bereich

Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Nicht nur die Schonung der natürlichen Ressourcen, sondern auch die Reduzierung des Kohlendioxid (CO2) - Ausstoßes tragen zur Minderung des Treibhauseffektes bei. Genau dieses wurde auf der Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro in der Agenda 21 festgeschrieben.

Im Juli 1993 ist die EU-Verordnung "über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung" EMAS (Environmental Management and Audit Scheme) in Kraft getreten. Seit der Erweiterung der Öko-Audit-Verordnung im Februar 1998 ist es auch den kommunalen Verwaltungen möglich, an einem Öko-Audit teilzunehmen.

Eine neu überarbeitete Öko-Audit-Verordnung * Verordnung (EG) Nr. 761/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2001 über die freiwillige Beteiligung von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung * (EMAS II) trat am 27. April 2001 in Kraft.

Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, vor allem das Engagement im Klimaschutz, gehört zu den Herausforderungen, denen sich die Kommunen heute zu stellen haben. Genau hier setzt das Projekt  Umweltmanagement - Betreuung im öffentlichen Bereich an.

Im Rahmen einer ersten Umweltprüfung erfolgt eine standort- und nutzerbezogene Bestandsaufnahme umweltrelevanter Abläufe und Prozesse sowie die Ermittlung des Ist-Zustandes der Stoff- und Energieströme. Sie werden systematisch bilanziert und anschließend mit den vorhandenen Sollwerten verglichen. Durch die Analyse und Bewertung der Zahlen können Schwachstellen, aber auch Einsparpotentiale aufgedeckt werden. Maßnahmenempfehlungen zeigen positive Veränderungen der Umweltsituation auf, die zur Reduzierung der Betriebskosten beitragen.

In einer zweiten Projektphase ist eine Installierung eines Umweltmanagementsystems möglich, das eine Zertifizierung nach der EG-Verordnung (EMAS II) in Aussicht stellt.
Das Projekt verfolgt nicht nur eine Verbesserung der aktuellen Umweltsituation, sondern ist auch bemüht, im Sinne der nachhaltigen Entwicklung Verhaltensänderungen hinsichtlich des Umgangs mit den natürlichen Ressourcen zu bewirken.

Bereits seit September 2000 arbeitet das Projekt AUBE 2000 - Umweltmanagement - Betreuung im öffentlichen Bereich mit dem Bezirk Neukölln als Auftraggeber zusammen. Die ersten Umweltprüfungen sind als Pilotprojekte an Kindertages- und Seniorenfreizeitstätten erfolgreich durchgeführt worden.

Diese erste Umweltprüfung gilt als Voraussetzung für den weiteren Verlauf des Öko-Audits bis hin zur Zertifizierung nach EMAS II. Das Öko-Audit beinhaltet auch die Einführung eines Umweltmanagementsystems mit der Zielsetzung einer Umwelterklärung. Diese Vorgehensweise ermöglicht dann die direkte Beantragung von Finanzmitteln bei der Europäischen Union.

Im Koalitionsvertrag vom Januar 2002 bekennt sich auch der Berliner Senat zum globalen Leitbild der nachhaltigen Entwicklung gemäß der Verpflichtung der Rio-Deklaration. Die Koalitionspartner halten ausdrücklich an dem Ziel fest, bis zum Jahr 2005 die CO2-Emissionen um 25% pro Einwohner zu reduzieren (ausgehend vom Verbrauch 1990). Dabei sollen Energieeinsparmöglichkeiten umgesetzt, der Primärenergieverbrauch gesenkt, die Energieeffizienz verbessert, regenerative Energieerzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung gefördert und die Energieerzeugung dezentralisiert werden.
Der Einsatz eines Umweltmanagements für öffentliche Gebäude und Einrichtungen sollte zur Entlastung der Umwelt und zur Reduzierung der Betriebskosten beitragen. Darüber hinaus wurden Öko-Audits für Schulen und Kitas unterstützt.

 
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Das Projekt
AUBE 2000 hat in den Jahren 2001 / 2002
8 Umweltberichte für den Bezirk Neukölln von Berlin
für Kinder- und Seniorentagesstätten gefertigt :

  •   Kita  -  Juchaczweg 11 , 12351 Berlin
  •   Kita  -  Lichtenrader Str. 6-8 , 12049 Berlin
  •   Kita  -  Plügerstr. 47 , 12045 Berlin
  •   Kita  -  Uthmannstr. 17 , 12043 Berlin
  •   Seta -  Alt-Buckow 16-18 , 12349 Berlin
  •   Beta -  Alt-Buckow 16-18 , 12349 Berlin
  •   Seta -  Alt-Rudow 45 , 12357 Berlin
  •   Seta -  Böhmisches Dorf , Kirchgasse , 12043 Berlin

 
 
 
Kita - Lichtenrader Stra├če
Kita - Uthmannstra├če
 
 
 
 
 
 
Seta - Alt-Buckow
Kita - Alt-Rudow